Friedrich

Das Bild ist ein Ausschnitt meines Seelenbildes.

Dieser Name wurde mir von meinen Eltern auf meiner irdischen Lebensreise mitgegeben, als ich 1954 geboren wurde.

Behutsam, behütet, beschützt und in Liebe haben meine Eltern mit den Erfahrungen ihres Lebens und den materiellen Möglichkeiten mich an das Leben herangeführt, damit ich später alleine meinen Weg in dieser „begrenzten Lebensreise“ gehen kann.

Zwei wunderbare Menschen, die auch für andere da waren, die teilten, halfen, unterstützten und das unmittelbar bevorstehende Ende ihrer Lebensreise erfahren durften. 

Mit den Prägungen meiner Eltern, den eigenen Erfahrungen und über das Irdische hinaus, formte sich mein „Sein“.

 

Danke!

 

 

Meine Eltern

1914 wurde mein Vater „Friedrich“ während der Zeit des ersten Weltkrieges in Slowenien, in einer Familie mit mehreren Kindern geboren.
Sein Vater war Leiter einer Fabrik in Marburg, Alkoholiker   und im betrunkenen Zustand sehr gewalttätig zu uns Kindern, schlug immer wieder unsere Mutter, die sich schützend vor uns stellte, erzählte mir mein Vater. Als ich dann älter war, habe ich mich gegen meinen Vater gestellt, um seine Mutter und die anderen Geschwister zu beschützten. Im Nachsatz meinte mein Vater: Das war für mich nicht einfach, denn ich mußte dazu auch manchmal gegenüber meinen Vater, Gewalt anwenden“. 
Beruflich hat er das Malerhandwerk erlernt, war während des 2. Weltkrieges und einige Jahre danach Gendameriebeamter. Nach Ende des zweiten Weltkrieges ist er dann aus dem Dienst der Gendamerie ausgetreten. Auf der Suche nach einer neuen Tätigkeit, hat er auch als Schustergehilfe in Oberzeiring gearbeitet und dabei meine Mutter kennengelernt und geheiratet. Nach erfolgreicher abgelegter Meisterprüfung im Malerhandwerk, hat er seine eigene Firma gegründet.
Jahrzehntelang konnte er nach dem Krieg aufgrund einer Einreiseverbotsliste seine ledige Tochter, die Verwandten und Freunde in Slowenien nicht besuchen, darüber war er sehr traurig.
Denn während des Krieges, hat er in Slowenien gegen die Partisanen gekämpft, wurde festgenommen und zum Tode verurteilt. Einen Tag vor der Exekution konnte er mit Hilfe der Bevölkerung nach Österreich fliehen. Das war das Zweitemal, dass er in diesem Krieg dem „Tod“ entronnen ist. So sollte er während des Krieges mit seiner Kompanie an die Front geschickt werden, wurde aber kurz davor einer anderen Einheit zugeteilt. Nur drei seiner Kameraden sind zurückgekommen alle anderen sind gestorben.
Im Austausch mit seinen geflüchteten Kollegen stand immer wieder das Thema: „Stehen wir immer noch auf dieser Liste“ im Vordergrund.  Als er dann erfuhr, das es jetzt möglich sei, wieder in seine Heimat zu fahren, war die Freude riesig groß und gleichzeitig war die Angst vor einer Reise in seine Heimat da. Nach vielen Überlegungen und Nachforschungen, ob er wirklich ohne Festnahme nach Jugoslawien/Slowenien einreisen konnte, hat er es  dann mit meiner Mutter und uns Kindern gewagt. Alles ist gut ausgegangen und es waren wunderschöne berührende Momente der Begegnungen.

Heimat, Familie mit Kindern und ein gewaltfreies Leben war für ihn sein Lebensthema. Heiterkeit, Feste feiern, in Vereinen tätig und beruflich erfolgreich zu sein, gehörten dazu. Auch während seiner schweren Krebserkrankung wo er zuletzt miterlebte wie von Tag zu Tag sein Leben zu Ende ging, er starb zu Hause 1984.

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1919 kam meine Mutter „Ludmilla, Maria, Amalia“ in Österreich auf die Welt und ist bei Pflegeeltern aufgewachsen. Ihrer Mutter war es nicht möglich, sie aufgrund verschiedener Umstände aufzuziehen und daher wurde sie nach ihrer Geburt zu Pflegeeltern nach Oberzeiring – Steiermark weitergegeben.
Eine sehr schlimme, harte Zeit ihres Lebens war das, hat sie immer erzählt. Dort wurde sie nicht gut behandelt, erlebte sehr viel Schläge und Demütigungen und musste sehr viel arbeiten. Einen Beruf zu erlernen, wurde ihr nicht erlaubt „Köchin“ wollte sie immer werden, stattdesen wurde Sie nach der Pflichtschule auf die Wanderschaft (Walz) geschickt, um hauptsächlich bei verschiedenen Bauern, als Landarbeiterin und Dienstmagd zu arbeiten.

Zu Beginn des 2. Weltkrieges 1939 in Wien, war meine Mutter gerade 20 Jahre als sie ihren Sohn Alfred gebar, in einem ganz schrecklichen Zeitabschnitt. In diesen Kriegswirren entschied sich dann meine Mutter zur Sicherheit ihres Sohnes, ihn vorübergehend zu einer Pflegemutter zu geben, es war eine sehr schwere Entscheidung für sie. Geld zu verdienen, die Angst vor den Russen nicht vergewaltigt zu werden, sowie es einige Freundinen bereits erleben mußten und die Sorge um ihren Sohn, prägten einige Jahre ihren Alltag. 
Dann gelang es ihr doch wieder nach Oberzeiring zu kommen, fand eine Arbeit in einer Schusterei und konnte somit ihren Sohn wieder zu sich holen. Später hat sie meinen Vater der vorübergehend dort gearbeitet hatte kennengelernt und dann geheiratet und mich und meinen Bruder Horst zur Welt gebracht.  

Familie war ihr Lebensthema, das es allen gut geht und dafür hat sie alles getan und bestimmt auf so manches verzichtet. War auch sehr geselig, hilfsbereit und eine wunderschöne Frau. Meine Mutter hatte 1996 einen Herzinfarkt und auch sie wußte es das ihr Leben zu Ende geht. Doch bevor sie im Krankenhaus verstarb, konnte die ganze Familie sie noch einmal besuchen.

Meine Familie

Als ich geboren wurde, gab es schon zwei Geschwister, Bruder Alfred/Mutterseite und meine Schwester Hildegard/Vaterseite.
Aufgewachsen bin ich mit meinem 3 Jahre jüngeren Bruder Horst in Oberzeiring/Stmk. Mein Vater war selbständiger Malermeister und meine Mutter Hausfrau und später Schulwartin. Unsere Mietwohnung und auch das Einkommen meiner Eltern war sehr bescheiden, eine kleine Küche und ein großes Schlafzimmer musste genügen. ( ca.36m2) So war der naheliegende Wald, die Straße, der Bach unser Spielzimmer.

„Unseren Kindern soll es einmal besser gehen als uns“, das war der rote Faden den meine Eltern folgten.

So gelang es den Eltern, im Jahre 1971 das Haus in dem wir wohnten zu kaufen. Ein besonderes Ereignis für meine Eltern für uns alle. Für mich als 16 jähriger bedeutete dies ein eigenes Zimmer, ein Bad und WC  wurde gebaut (nicht mehr bei den Nachbarn baden, kein Plumpsklo mehr) wir waren stolz darauf.
Zeitweise waren wir auch eine Großfamilie, wenn die Cousins, Tanten Onkels bei uns zu Besuch waren und alle hatten immer Platz und wurden herzlichst aufgenommen. Es hat Spass gemacht, da war was los, es war immer was los, das sich aber allmählich nach dem Tod meines Vaters veränderte.

Lebensmittelpunkt - Oberzeiring

45 Jahre war die kleine Marktgemeinde Oberzeiring mit ihrem historischen Hintergrund (Silberbergwerk 1300 J.H.) mein Lebensmittelpunkt. Umgeben von Bergen in einem Seitental des Pölstales, wo die Menschen heute noch teilweise in der Landwirtschaft im Voll und Nebenerwerb tätig sind.
Da lernte ich das Zusammenleben mit anderen Menschen. In der Schule, im Sportverein, in der Kirche, in einer Jugendgruppe, später in einer politischen Organisation, der Feuerwehr, im Schiclub, Tennisverein, Gesangsverein, Kirchenchor u.v.m. jeder kannte jeden.
Vorallem das mitwirken in der Kirche als Ministrant, Lektor und Sänger im Kirchenchor hat mich geprägt und mich zu mir und anderen näher gebracht. Das Leben zeigte sich von der Geburt bis zum Tode und berührte mich immer wieder.
Gründete eine Familie, meine Tochter Alexandra Claudia kam zur Welt, startete meine berufliche Laufbahn und begann die Welt zu erkunden und so begann sich mein Leben, ich mich zu verändern.

Veränderung - Abschied

Nach der Scheidung meiner 15 jährigen Ehe, lebte ich einige Jahre sehr zurückgezogen in meinem Elternhaus zusammen mit meiner Mutter, bis zu ihrem Tode. Mein Vater war schon viele Jahre davor verstorben.
Es brauchte Zeit dieses Ereignis mit all seinen Facetten zu verarbeiten, damit umzugehen das Menschen mit denen du viel Zeit verbracht hast, dir aus dem Weg gingen. Auch meine Tochter konnte der Umstände wegen nicht bei mir bleiben, alles in allem eine Herausforderung die mich an meine physischen und psychischen Grenzen führte.
Doch durch die göttliche Führung, verbunden durch das „Gebet“ wurde ich durch diese turbulente Zeit geführt.
Und so konzentrierte mich voll auf meine Entwicklung. Beendete eine berufliche Karriere um mich meiner neuen im Gesundheitsbereich zu widmen. In dieser Zeit musste ich auch Abschied von meiner Mutter nehmen, die an einem Herzinfarkt starb. Zwischen uns beiden gab es eine sehr enge liebevolle Verbindung, das hat mich sehr traurig gemacht.
Die Veränderung nahm weiter ihren Lauf. So verstärkte sich immer mehr ein Gefühl, ein Wunsch nach Aufbruch zu Neuem, aber nicht wissend wohin es gehen soll. Der Blick war in die Zukunft, auf mich gerichtet. Durch die vielen Vorträge zum Thema Schüssler Salze, gab es viele Reisen, lernte viele Menschen kennen und begann wieder Beziehungen zu Leben, ich spürte mich wieder.
Dabei begegnete ich auch meiner späteren zweiten Frau in Kärnten und in dieser entstehenden Beziehung wurde mir klar wo mein neuer Lebensmittelpunkt sein wird. So geschah es dann auch und in Dankbarkeit habe ich von Oberzeiring Abschied genommen.

Neues begann – eine Vision erfüllt sich

Das gemeinsame Interesse mit meiner Frau, Menschen auf ihrem spirituellen Weg zu begleiten und sie mit tollen Gesundheitsprodukten dabei zu unterstützen, veranlassten uns auch ein großes Anwesen am Pyramidenkogel/Keutschach zu kaufen und als Seminarzentrum umzubauen. Meine Firma gab dabei den Rückhalt, die sich stetig vermehrte.
Die Vision begann sich zu erfüllen und ermöglichte viele Kontakte, auch zu anderen Gleichgesinnten. Diese Begegnungen waren eine Bereicherung für mich und stärkten immer mehr meine Offenheit und das Vertrauen zur spirituellen Welt, zu Gott.
Doch ich (wir) haben vergessen unser Beziehung zu leben, das Materielle diente mir sehr oft auch als Liebesbeweis, aber es blieb nur an der Oberfläche, das reichte nicht. So kam es, dass nach 2 jähriger Ehe, liebevoll und doch traurig sich unserer Wege trennten

Das Tor ist offen - die Wende nach innen

Wieder alleine, ging ich meinen Weg weiter und so manchesmal begann ich schon an meiner Beziehungsfähigkeit zu zweifeln.
Doch dieses Ereignis brachte mich noch mehr dazu, mich nach innen zu wenden. Ich begann verstärkt mit meinen geistigen Helfern zu kommunizieren, die Botschaften aufzuschreiben und so wusste ich das „Tor“ zu meinen geistigen Begleitern, zu Gott ist offen.
„Es war immer offen“ wurde mir in einer Botschaft mitgeteilt, du warst einfach zu sehr mit deinen materiellen Gütern beschäftigt und hast es einfach übersehen, aber es war immer da, so wie wir.“ Das hat mein Leben entscheidend verändert denn ich lies mich von nun an einfach führen. So wurde mir in einem anderen Channeling mitgeteilt, das ich dieses Anwesen nicht immer besitzen werde.
Mit meiner neuen Partnerin, habe ich noch Jahre das WUWEI Zentrum weiterentwickelt, bis mir durch eine EU Verordnung die Grundlage meines Handelsunternehmen entzogen wurde.

Angekommen – ein Geschenk

Nach dem ich meine Firma aufgeben musste, war die Weiterführung Seminarhauses nicht mehr möglich. Auch der Vorschlag an meine Bank das Anwesen zurück zunehmen und damit die Verbindlichkeiten auszugleichen wurde abgelehnt. Es sollte verkauft werden. Mit dieser Entscheidung der Bank war auch meine persönliche Existenz gefährdet, deshalb musste ich den Privatkonkurs einleiten.
Nach dem sich nach 3 Jahren kein Käufer fand, nahm die Bank das Anwesen erst zurück , meine Verbindlichkeiten wurden getilgt und der Konkurs beendet.
3 Jahre mit dem Existenzminimum zu leben, sich nicht mehr an der Materie festhalten zu können, zu wissen und zu vertrauen, das was ich erlebte, das beste für mich war, war immer wieder eine Herausforderung.
Doch das festigte mich noch mehr in meiner Verbindung zu meinen geistigen Helfern, zu Gott und an nichts hat es gefehlt. Alles was ich benötigte war immer rechtzeitig da, ich konnte immer nur Staunen und danken wie sich alles fügte, alles zustande kam.
Da wurde mir erst richtig bewußt, nicht ich bin es der alles erschafft, sondern nur derjenige durch den es geschieht. 

Ich war angekommen!

Das Jetzt - die Liebe leben

Ja, angekommen, angekommen bei mir, in mir, im Leben, im Jetzt. Es braucht keine Verstellungen mehr, um mich mit all meinen Gefühlen meinen Befindlichkeiten zu zeigen, wer und was ich bin ist nicht mehr wichtig, kann mich verschenken, mich dem Leben hingeben, die Liebe leben.
Die Demut und die Dankbarkeit zum Leben, für alles was ich bisher erlebte und noch erleben werde, für die vielen wunderbaren Menschen die ein Stück des Weges mit mir gingen und diejenigen die jetzt um mich sind, für die Verbindung zu Gott und meinen geistigen Helfern, sind die Fundamente für mein glückliches, gesundes, zufriedenes Leben, das ich in Verbundenheit und Liebe mit meiner Frau Karoline erlebe.

Danke aus ganzem Herzen!

Hobbys

Wandern, Klettersteige, Bergtouren, Schitouren, Reisen, Schwimmen, Fotografieren, Schreiben, Yoga, Faulenzen u.v.m

Ausbildung - Beruf

Volks und Hauptschule
Ausbildung – Skilehrwart
Ausbildung – Schilehrer
Meisterschule für das Malerhandwerk
Selbständiger  Malermeister
Verkaufsleiter  Versicherung
Geschäftsgründung – eigenes Handelsunternehmen
Ausbildung – zum Mineralstoffberater nach Dr. Schüssler
Ausbildung – zum Jin Shin Jyutsu Praktiker
Ausbildung – zum Blütenberater
Herausgabe Buch –  „Mineralstoffe nach Dr. Schüssler – ein Tor zu körperlicher und seelischer Gesundheit“
Heilpraktikerschule
Gründung des WuWei Zentrums, Pyramidenkogel
Seminarleiter, Ausbildungsleiter,
Ausbildung – Avatar Master (nach Harry Palmer)
Gründer – Bachblütenshop.at, Klagenfurt
Ausbildung – Systemische spirituelle Aufstellung nach Siegfried Essen
Herausgabe Buch – „Schüssler Salze für die Seele“
Pension
ehrenamtlicher Hospizbegleiter (aktiv)
Moderator – Hospiz macht Schule (aktiv)