Dr. Wilhelm Heinrich Schüßler

wurde am 21. August 1821 in Zwischenahn, nahe Oldenburg, in Norddeutschland geboren.

Der Besuchder Universität und damit das Medizinstudium war ihm erst mit mehr als dreißig Jahren möglich. Im August 1857 schloss W. H. Schüssler das Studium mit dem Staatsexamen ab und eröffnete im Jahre 1858 seine Praxis als homöopathischer Arzt in Oldenburg. Zwei Männer der Wissenschaft hatten ihm auf seinen Forscherpfaden den Weg gewiesen. Der berühmte Virchow, der den Satz aufstellte: “Die Krankheit ist gleich der Krankheit der Zelle”. Und Moleschott mit der Erkenntnis: “Die Krankheit der Zelle entsteht durch Verlust an anorganischen Salzen (Mineralstoffen)”.

Zu diesen beiden Lehrsätzen fügte Schüssler als Schlussfolgerung:

“Dann muss die Gesundheit der Zelle und damit des Körpers entstehen durch Deckung des Verlustes.”

Nach Jahren des praktischen Studiums fand er heraus, dass zwölf Mineralstoffe als die wesentlichen Zellnährstoffe gelten und für den Organismus unverzichtbar sind. Schüssler wusste als Arzt, dass die Mineralstoffe, wenn sie pur gegeben werden, für den Organismus eine Belastung darstellen können. Deshalb lies er die Mineralstoffe so verdünnen, dass sie auch durch die winzigen Öffnungen der Zellwand hindurch können.

Somit sind die Schüsslersalze keine Mineralstoffe im üblichen Sinne, wie sie in Heilerden, auch in vielen Basenmischungen und den Nahrungsmitteln vorkommen, und so ist es ausgeschlossen, zu viel davon aufzunehmen.
Zudem sind jeweils ein basisches und ein saures Element miteinander verbunden. Durch die Verbindung Base und Säure (z.B. bei Calcium phosphoricum: Calcium = Base, Phosphor = Säure) muss der Organismus diese Kombinationen nicht aus den Einzelelementen zusammenbauen. Deshalb sind die Mineralstoffkombinationen nach Dr. Schüssler für den Organismus sehr wirkungsvoll.

Da die Mineralstoffe dem Organismus fehlende Betriebsstoffe zuführen, können sie selbstverständlich neben allen Medikamenten, auch Homöopathie oder Bachblüten und andere Heilmitteln genutzt werden. Sie behindern die Behandlung in keinster Weise, sondern unterstützen und fördern sie sogar.

Kurz vor seinem Tode, am 30. März 1898, ergänzte er noch die 25. Auflage seiner “Abgekürzten Therapie” die heute noch als Grundlage dient.

 

Schüssler Salze Nr.1-12


Nr.1 Calcium fluoratum

Wichtig für das Bindegewebe, die Elastizität, aber auch Bänder, Gefäße, Muskeln und Sehnen.

Anwendung bei: Schwielen, Hornstoffaustritt (Hornhaut) bes. an den Fersen, Hühneraugen, Risse auf Händen und Lippen, Überbeine, Plattfüße, Krampfadern, Hämorrhoiden, Karies, spröde Fingernägel, einknickende Knöchel, Bänderdehnung (Schlottergelenke), Organsenkungen, Hängebauch, -brust, Verkalkungen, Narbenpflege, Schwangerschaftsstreifen, Schwindel aller Art.

Nr.2 Calcium phosporicum
Dieses Salz ist das wichtigste Knochenaufbaumittel, weiters ein Blutaufbaumittel und Bindemittel für den Eiweißaufbau und für den Zellaufbau.
Anwendung bei: Blutarmut, Schlafstörungen, Muskelkrämpfe, Taubheitskribbeln, Wetterempfindlichkeit, sehr schneller Schweißausbruch, bellender Husten (vor allem bei Kindern), zu schneller Pulsschlag, Osteoporose, Immunschwäche, Schluckauf, Allergien, Angstzustände, Depressionen, Nervosität.

Nr.3 Ferrum phosphoricum
Bei allen “plötzlich” auftretenden, akuten Gesundheitsstörungen, wirkt dieser Mineralstoff unterstützend und hilfreich.
Er ist das Erste Hilfe Mittel bei Verletzungen und Blutungen, vor allem gegen die damit verbundenen Schmerzen. (Schmerzen lindern sich in der Ruhephase)
Bei beginnenden entzündliche Prozessen und frischen Wunden und als ideale Vorbeugung bei allen Infektionskrankheiten.

Anwendung bei:Schmerzen, die klopfend und pochend sind (Besserung durch Kälte, Verschlimmerung durch Wärme und Bewegung), akute Entzündungen (die heiß und rot sind) – Fieber (bis 38,8°C), Ohrenschmerzen, Mittelohrentzündung, Rauschen im Ohr (Durchblutungsstörung), pulsierendes Pochen (Kopfschmerzen), Durchfall, Eisenmangel, Erkältung, Grippe, Erbrechen, Vorbeugung gegen Muskelkater.

Nr.4 Kalium caloratum
Sollte bei Entzündungen im fortgeschrittenen Stadium ein- gesetzt werden, wenn die Gefahr besteht, dass eine Erkrankung sich festsetzt und womöglich chronisch wird. Bei allen Schwellungen. Es ist der Drüsenbetriebsstoff.
Anwendung bei: Blutreinigung bei Blutverdickung alle Störungen im Mund, Rachen sowie im Verdauungstrakt, Neurodermitis, Asthma, Bronchitis, Narkose und Impfgift, Netzhauterkrankungen, Bauchspeicheldrüse, Schwerhörigkeit, schleimiger Husten, Drüsenschwellungen, Immun- schwäche.
Anmerkung: Alkohol und Strombelastung verbrauchen sehr viel von diesem Mineralstoff im Körper.

Nr.5 Kalium phosphoricum
Es ist das “Generalmittel” bei allen Erschöpfungszuständen seelischer und körperlicher Natur.
Der Mineralstoff kommt in allen Gehirn- und Nervenzellen und in den Muskeln vor.

Anwendung bei: Müdigkeit, Gedächtnisschwäche, Schlafstörungen, niedriger Blutdruck, Muskelschwund, Lähmungserscheinungen, schlechten Nerven, Mundgeruch (der durch Zähneputzen nicht weggeht), Zahnfleischbluten, Zahnfleischschwund, ständiges Hungergefühl nach dem Essen, hohes Fieber (über 38,5°C).
Anmerkung: Vor, bei oder nach besonderer Anstrengung zur Auffüllung der angegriffenen Speicher ausgiebig nehmen.

Nr.6 Kalium sulfuricum
Dieser Mineralstoff ist ein wichtiger Sauerstoffüberträger und sorgt für regelmäßige Zellerneuerung. Es wird überall dort eingesetzt, wo der Stoffwechsel behindert oder träge geworden ist.
Aber auch bei Gesundheitsstörungen oder Krankheiten, die nicht so recht heraus wollen.

Anwendung bei: dumpfen Kopfschmerzen, Kater, Asthma, Bronchitis, Schuppen auf der Haut, Ekzeme, Neurodermitis, Schuppenflechte, allen Hautveränderungen, bei Muskelkater, Abklingen von Erkältungskrankheiten, Lufthunger, Altersflecken.

Nr.7 Magnesium phosphoricum
Steuert das vegetative Nervensystem, alles nicht Willentliche, Herz, Kreislauf, Darmtätigkeit, Atmung, Drüsen; wirkt besonders gut, wenn es im heißen Wasser aufgelöst wird. Dann schluckweise trinken. 

Bei allen plötzlich auftretenden, stechenden, bohrenden Schmerzen, (in der Ruhephase stärker, rückgängig durch Bewegung und Wärme),
Anwendung bei: Lampenfieber, Schokoladenhunger, Krampfmittel bei unwillkürlichen Verkrampfungen (Bauchschneiden, Koliken, Regelkrämpfen, Angina pectoris, Migräne im Anfangsstadium, Knödelgefühl im Hals, Schlafstörungen, Immunschwäche, Blähungen.
Anmerkung: Starke elektromagnetische Belastungen (Stromsmog) verbrauchen sehr viel von diesem Mineralstoff im Körper.

Nr.8 Natrium chloratum
vermehrt die Zahl der roten Blutkörperchen und reguliert den Wärme- und Flüssigkeitshaushalt im Körper, bildet außerdem das Knorpelgewebe und die Gelenksschmiere.
Es ist der Mineralstoff, der im Körper die metallischen Gifte unschädlich macht!

Anwendung bei: Fließschnupfen (wässrig), Nebenhöhlenentzündung, Bandscheibenschäden, Knorpelschäden, kalten Händen und Füßen, Blasen- und Nierenentzündung, bei Heißhunger auf salzige und stark gewürzte Speisen,  Gelenksgeräusche (Knacken in den Gelenken), viel oder wenig Durst, scharfe brennende Absonderungen, Schlundbrennen (wenn es die Speiseröhre heraufbrennt), Geruchs- und Geschmacksverlust, Arthritis, trockener Haut, Tränenfluss – zuviel oder zu wenig, Erste Hilfe bei Brandverletzungen, Rheuma.
Anmerkung: Es darf nicht übersehen werden, dass vor allem auch für seelische Entgiftung viel Nr. 8 verbraucht wird.

Nr.9 Natrium phosphoricum
verwandelt Harnsäure zu Harnstoff und macht sie so für die Nieren ausscheidbar; es reguliert den Fettstoffwechsel.
Die Nr. 9 ist das Generalmittel für fast alle rheumatischen Erkrankungen, und Übersäuerungskrankheiten.

Anwendung bei: Sodbrennen (brennt nur im Magen “unten”), saures Aufstoßen, Fettsucht, Rheuma, Talgprobleme, Mitesser, Akne, geschwollene Lymphknoten, fette und trockene Haare bzw. Haut, chronische Mattigkeit, Müdigkeit, Heißhunger (wenn plötzlich etwas gegessen werden muss), Hunger nach Süßigkeiten und Mehlspeisen, Eiterungen, Überreizung.
Anmerkung: Einen überaus großen Einfluss auf den Säurehaushalt des Körpers hat die Ernährung!

Nr.10 Natrium sulfuricum
Dieser Mineralstoff transportiert überflüssiges Wasser aus dem Körper ab. Damit ist es das Mittel für Körperentschlackung und für die Ausscheidung von Giften; und ein wichtiges Unterstützungsmittel für Leber und Galle.
Es reguliert auch den Zuckerhaushalt im Körper.

Anwendung bei: Verschlackung (stinkende Winde – “Was du an Anstand verlierst, gewinnst du an Gesundheit!”), Durchfall – grünlich gelb, zerschlagenes Gefühl in den Gliedern, Grippe, Influenza, Vergiftungskopfschmerz (Kater), Reißen und Ziehen in den Gelenken, hohe Zuckerwerte, geschwollenen Beine, Juckreiz auf der Haut, Fieberblasen und Herpes, Erste Hilfe bei Erfrierungen (Salbe).

Nr.11 Silicea
In sämtlichen Zellen des menschlichen Körpers finden sich hohe Anteile an Kieselsäure. Sie ist hauptverantwortlich für das Bindegewebe bezüglich der Brüchigkeit, vor allem zu erkennen an Haut, Haaren und Nägeln.
Silicea reguliert die Leitfähigkeit der Nervenbahnen.

Anwendung bei: Bindegewebsschwäche, Licht- und Geräuschempfindlichkeit, Muskel- bzw. Augenliderzuckungen, Vorbeugung gegen Haarausfall, Haarspitzenkatarrh, Blutergüsse, Ausscheidung von Fremdkörpern, stinkender Schweiß (Fußschweiß), Leistenbruch gereizte Nerven, Überempfindlichkeit, Schlafstörungen.

Nr.12 Calcium sulfuricum
Dieser Mineralstoff, der hauptsächlich in Leber, Galle und den Muskeln vorkommt, wirkt schleimlösend und ausscheidungsfördernd.
Anwendung bei: Stockschnupfen, eitrige Mandel- und Halsentzündung, chronische Bronchitis, eitrige Mittelohrentzündung, Zahnfleischentzündung, Abszess, Eiterfistel, Rheuma, Gicht und chronische Eiterungen.

 

 

 

Schüssler Salze Nr.13-26

 

Bei den Ergänzungsmitteln handelt es sich um Kombinationen, die Dr. Schüssler noch nicht erforschen konnte und somit auch nicht kannte. Erst durch die verfeinerten Analysemöglichkeiten des 20. Jahrhunderts wurde es möglich, diese Substanzen im Körper zu finden. Allerdings sind die Ergänzungsmittel nur in sehr geringem Maße im Organismus vorhanden.

Nr. 13 Kalium arsenicosum
Anwendung bei: Abmagerung, Bleichsucht, wässriger Durchfall, Epilepsie, Knochenschmerzen, Lähmungen, Lymphdrüsenerkrankungen.

Nr. 14 Kalium bromatum
Anwendung bei: Akne, Pusteln auf Brust, Schultern und Gesicht, Beruhigungsmittel bei Erregungszuständen, nervöse Sehstörungen, Schuppenflechte, geistige Müdigkeit.

Nr. 15 Kalium jodatum
Zur Unterstützung der Schilddrüse
Anwendung bei: Schilddrüsenüber- und -unterfunktion, rheumatischen Gelenksschwellungen, Stirnhöhlenkatarrh, Augenschmerzen, Halsentzündungen, Knötchen im Rachen.

Nr. 16 Lithium cloratum
Anwendung bei: chronische Gelenksversteifung, Gewebezerfall, manisch depressive Zustände, Katarrhe, Entzündungen der Nieren, der Blase und der Harnwege. .

Nr. 17 Manganum sulfuricum
Anwendung bei: Blutarmut, Nervenschwäche, Kreislaufstörungen, Sehschwäche, Zahnschmerzen, rheumatische Beschwerden.

Nr. 18 Calcium sulfuricum
Anwendung bei: Erschöpfungszuständen mit Gewichtsverlust trotz Heißhunger. .

Nr. 19 Cuprum arsenicosum
Anwendung bei: Neuralgien, Ischias, Magen-Darm-Beschwerden und Muskelkrämpfen.

 

Nr. 20 Kalium aluminium sulfuricum
Anwendung bei: Schwindelgefühlen, Blähkoliken sowie bei Überreizung des Nervensystems.

Nr. 21 Zincum chloratum
Anwendung bei: Reizzuständen des Nervensystems, Nervenschwäche, Schlaflosigkeit. .

Nr. 22 Calcium carbonicum
Bei schweren Erschöpfungszuständen, bei Selbstüberforderung, Überarbeitung, außer Atem kommen.
Anwendung bei: Einschlafstörungen, Empfindlichkeit gegen kalte Luft, kalte Füsse, rissige Lippen, Mittelohreiterung, Kitzelhusten, Appetitverlust .

Nr. 23 Natrium bicarbonicum
Anwendung bei: Entschlackung, Harnsäureüberladung des Blutes und des Gewebes – aktiviert den Stoffwechsel

Nr. 24 Asenum jodatum
Anwendung bei: Bindehautentzündung, nässendes Ekzem, Heuschnupfen, Hitzewallungen, Ohrenschmerzen, Sodbrennen, Zahnfleischbluten, Drüsenverhärtung, Gastritis.

Nr. 25 Aurum muraticum natronatum
Anwendung bei: Arterienverkalkung, Hautgeschwüren, Eierstock- und Gebärmutterentzündung, chronische Krankheiten ohne Fieber.

Nr. 26 Selenium
Anwendung bei: Zellschutzmittel, Umweltgifte, Viren, radioaktiver Strahlung, Abbau von schädlichen Stoffen, fördert Vitamintransport.

 

Einnahme


Wie finde ich den richtigen Mineralstoff?

Der Bedarf an Mineralstoffen kann im Gesicht abgelesen werden. Dr. Kurt Hickethier entwickelte die Antlitzanalyse, die es aufgrund verschiedener Merkmale ermöglicht, die Mineralstoffe nach Dr. Schüssler gezielt zur Vorbeugung oder auch zur Krankheitsbehandlung einzusetzen.
Wer noch keine Kenntnisse der Antlitzanalyse hat oder die Möglichkeit eine Beratung zu bekommen nicht gegeben ist, kann in den Büchern die Wirkungsweise der Mineralstoffe nachlesen. Oft greifen Menschen, besonders Kinder, intuitiv zu den richtigen Mineralstoffen, vielfach bevor sich irgendwelche Krankheitszeichen zeigen.

Einahme
Anzahl aller benötigten Mineralstoffe können sie in ein kleines Döschen geben, welches sie bei sich tragen und so über den ganzen Tag verteilt einzelne Pastillen entnehmen und im Mund zergehen. Sie können auch mehrere auf einmal in den Mund geben.
Eine halbe Stunde vor und nach den Mahlzeiten keine Mineralstoffe nehmen. Die Mineralstoffe können auch im Wasser aufgelöst werden, dieses ist schluckweise zu trinken, wobei jeder Schluck möglichst lang im Mund behalten werden muss. Denn die Wirkstoffe werden über die Mundschleimhäute in den Körper aufgenommen. Bei Diabetikern den Milchzucker nicht aufrühren. Zum Umrühren nehmen sie einen Holz oder Plastiklöffel.
Es können grundsätzlich alle Mineralstoffe miteinander eingenommen werden. Es gibt eine Vielzahl von Unterlagen, in denen immer wieder widersprüchlich ja oft gegensätzlich formuliert wird. In der Praxis konnte jedoch keine Einschränkung der Wirkung festgestellt werden.

Durch die Mineralstoffe werden die reinigenden und ausscheidenden Funktionen angeregt, deshalb ist auf genügend Flüssigkeitszufuhr zu achten.

Allgemeine Einnahmeempfehlung
Zur Vorbeugung oder zur Behandlung von chronischen Symptomen werden von einem Mineralstoff täglich 4 bis 6 Pastillen gelutscht. Kinder bis zu sechs Jahren 1 bis 2 Pastillen, im Alter von sechs bis zwölf 3 bis 4 Pastillen täglich von jedem benötigen Mineralstoff.

Bei plötzlich sehr stark und rasch auftretendem Bedarf alle 3-5 Minuten eine Pastille im Mund zergehen lassen.

 

 

 

Reaktionen


Mögliche Reaktionen

Unter diesen Maßnahmen ist die Veränderung des Schlafplatzes, die Montage eines Netzfreischaltgerätes, das Einnehmen von Mineralstoffen dach Dr. Schüssler, das Entfernen von Spiegeln oder das Aufarbeiten von seelischen Blockaden u.v.m. zu verstehen. Es kann sogar passieren, dass jemand, bei dem solche Reaktionen einsetzen, vor diesen zurückschreckt und wieder in die alte, gewohnte Situation zurückkehrt.
Was ist nun unter Reaktionen zu verstehen?
Der Körper hält trotz belastender Umstände, das Leben aufrecht, solange ihm das nur irgendwie möglich ist. Die Belastungen verhindern aber volle Lebendigkeit und es müssen Abstriche gemacht werden. Dies erfolgt nach einer Rangordnung, sodass das Leben so weit wie möglich aufrecht erhalten bleibt. Es werden zum Beispiel die Haare, die Nägel, die Zähne oder die Knochen nicht mehr gut versorgt (Mängel), oder es werden Beschädigungen nicht mehr regeneriert (wiederhergestellt).

Nehmen wir ein Beispiel:
Nach einer oder mehreren Nächten oder gar Jahren auf einem schlechten Platz stellt sich das Gefühl des Immer-Müde-Seins ein und bleibt auch erhalten bzw. wird immer schlimmer. Auf einem schlechten Schlafplatz kann der Organismus die notwendige Entgiftung und Entschlackung nicht durchfahren. Wenn es gut geht, sucht sich ein belasteter Mensch nun einen guten Schlafplatz oder schaut, dass es ein guter wird, er versucht zu Energien zu kommen und stellt seinem Körper Stoffe für die Entgiftung und Baustoffe für die Wiederherstellung zu Verfügung.

Das alles setzt im Körper Prozesse in Gang. Alle Stoffe, die entgiftet werden müssen, werden ausgeschieden, die schadhaften Stellen werden repariert. Für diese Vorgänge werden auf der körperlichen Ebene viele Mineralstoffe verbraucht. Im besonderen viel Ferrum phosphoricum (Nr. 3), was zu einer leicht erhöhten Temperatur führt, viel Natrium chloratum (Nr. 8), was den Schnupfen hervorruft und vor allem viel Drüsenbetriebsstoff, Kalium chloratum (Nr. 4), was einen schleimigen Husten zur Folge hat.

Das ist der erste Teil möglicher Reaktionen. Danach geht es uns erst einmal richtig gut. Nachdem sich der Organismus von dieser Reinigung erholt hat, kommt es zu einer weiteren tiefer gehenden Entschlackung. Dabei werden die in den Körperzellen zurück- bzw. aufgestauten Stoffe in Bewegung versetzt. Alle Beschwerden und Belastungen, auch Verletzungen und Krankheiten kommen wieder zum Vorschein. Es kann sogar der Eindruck entstehen, dass die Krankheit wieder eintritt. Das ist natürlich nicht der Fall.

Die Giftstoffe können aber jetzt abgebaut werden, da sie jetzt frei beweglich und dem Stoffwechsel des Körpers wieder zugänglich sind. Der Abbau dieser Schichten erfolgt im “Krebsgang”. Die jüngsten Schichten kommen zuerst dran und nachher kommen immer ältere dran. Diese Vorgänge können ziemlich lange dauern. Zwischen den Reinigungsphasen tritt immer wieder eine Pause ein, die den Menschen kurze Erholung gönnt. Die Energie steigt stark an und fällt wieder ab. Das ist immer wieder zu beobachten und ist auch das Kennzeichen für eine Reaktion. Die Beschwerden sind nicht mehr so schlimm wie zur Zeit der Belastung selbst und sie hören ohne besondere Einflussnahme wieder auf.

 

 

 

 

Mineralstoff Cremen


Äußerliche Anwendungen

Neben der inneren Einnahme von Mineralstoffen werden zur Unterstützung mineralstoffhältige Pflegecremen äußerlich angewandt. Die Cremen haben den Vorteil, dass sie völlig geruchsfrei sind, die Haut nicht reizen, und die Wirkstoffe direkt an die Behandlungsstelle gelangen. Sie werden gut vertragen, sodass sogar sehr empfindliche Haut damit gepflegt werden kann. Die Wirkungsweisen, der einzelnen Pflegecremen entspricht den innerlich eingenommenen Mineralstoffen.

Üblicherweise werden diese Cremen einzeln abgegeben und angewandt. Oft ist jedoch das Problem nicht mit einer einzigen Creme abzudecken, der Organismus benötigt mehrere, um den Schaden zu beheben, beziehungsweise lindern zu können. Im Laufe der Zeit haben sich bestimmte Kombinationen als sehr wirkungsvoll erwiesen.

 

Creme Mischungen

Mischung Nr.1                                       Inhalt
Rheuma, Gicht                                        Nr. 3,8,9,10,11,12

Mischung Nr. 2                                      Inhalt
Hautpflege                                             Nr. 1,4,6,8,9,11

Mischung Nr.3                                       Inhalt
Gelenke, Rücken                                    Nr.1,2,8,9,11

Mischung Nr.4                                       Inhalt
Ekzeme, Hautausschlag                         Nr. 3,5,6,8,10

Mischung Nr.5                                       Inhalt
Venen                                                     Nr. 1,3,4,9,11

Mischung Nr.6                                       Inhalt
Akne                                                       Nr. 3,4,8,9,12

 


Mineralstoffbad

Zur wohltuenden Entspannung und energetischen Reinigung.

Das Hausbadesalz auf der Basis von Kaolinerde mit Zugabe von Natrium- und Magnesiumsulfat und Kaliumchlorid eignet sich besonders zur Entschlackung und Entspannung. Einem Vollbad mit einer Wassertemperatur von 35°C wird 1 Löffel Hausbadesalz beigemengt. Der Badende soll sechs bis acht Minuten im Bad verweilen. Während dieser Zeit nimmt die Haut die Mineralstoffe auf, werden die Stoffwechselgifte über die Haut ausgeleitet. Durch die unter der normalen Körpertemperatur liegenden Wasserwärme wird der Mensch aufgerufen seine Innenkraft zu mobilisieren und somit sein Immunsystem zu stärken.
Es wurde festgestellt, dass bei Menschen mit einer Immunschwäche die körpereigene Temperatur bis auf 34°C absinkt. Mit Hilfe von Hausbadesalz- und Ölbädern unter der eigenen Körperwärme wird der Organismus angeregt, die Körpertemperatur zu harmonisieren.
Geeignet ist das Bad vor allem bei Hautleiden wie Akne, Ekzeme, Schuppenflechte, Neurodermitis, aber auch zur Beruhigung und Harmonisierung der Nerven und zur Entspannung und zur Stärkung des Organismus.

 

 

 

 

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